Wissenschaftseinrichtungen
Bochum vereint alle Grundlagen eines zukunftsträchtigen Standorts: gut ausgebildete Menschen, Innovationsfreude und herausragende Forschungseinrichtungen. Sechs Hochschulen mit rund 41.000 Studierenden, etwa 700 Professoren und mehr als 3.500 Dozentinnen und Dozenten sorgen für eine lebendige Wissenschaftsszene.
Dies ermöglicht zum einen ein ausgezeichnetes Aus- und Weiterbildungsangebot, wodurch die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Arbeitskräften vor Ort sichergestellt wird. Zum anderen führt die exzellente Hochschullandschaft zu hervorragenden Ergebnissen in Forschung und Entwicklung, welche den Standort prägen.
Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) bietet rund 35 000 Studierenden eine akademische Heimat. Jährlich fließen mehr als 85 Millionen Euro Drittmittel in Forschungsprojekte. Die hohe Anzahl an forschungsintensiven Fächern ermöglichen eine erfolgreiche interdisziplinäre Forschung.
Sieben Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und sieben DFG-Forschergruppen, vier Graduiertenkollegs, elf zentrale wissenschaftliche Einrichtungen, acht An-Institute und zwei Kompetenzzentren des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) belegen die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der Ruhr-Universität Bochum. An fünf internationalen Graduiertenschulen forschen Doktoranden aus aller Welt.
Die Hochschule Bochum mit rund 4.100 Studierenden ist eine international ausgerichtete Hochschule für Technik und Wirtschaft. In drei Kompetenzzentren bieten sechs Fachbereiche insgesamt 24 Studiengänge an – von den Baufächern Architektur, Bauingenieurwesen sowie Vermessung und Geoinformatik über Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik bis hin zu den Wirtschaftswissenschaften.
Die neue Hochschule für Gesundheit (hsg) bietet fünf grundständige Studiengänge für nichtärztliche Heilberufe an. Mit ihren Abschlüssen an der hsg erwerben die Studierenden jeweils auch die Berufszulassung nach den geltenden Berufsgesetzen. Im September 2010 hat die hsg den Studienbetrieb im Übergangsgebäude an der Universitätsstraße gestartet. Im Jahr 2013 zieht sie in ein neues Gebäude auf dem Gesundheitscampus NRW um. Im Endausbau werden dort rund 1.300 künftige Hebammen, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten sowie Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger ausgebildet.
Die staatlich anerkannte Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH) bildet jeweils rund 2.000 Studierende praxisnah in den Bereichen Pflege, Soziale Arbeit und Heilpädagogik aus.
Die Bochumer EBZ Business School bietet Studienangebote, die auf die Immobilien- und Wohnungswirtschaft ausgerichtet sind. Studierende können dort Abschlüsse vom Immobilienökonomen bis zum Masterstudiengang „Real Estate Management“ erlangen.
Die Technische Fachhochschule Georg Agricola (TFH) vermittelt seit 200 Jahren Fachwissen in den Bereichen Energie und Umwelt. Den rund 1.500 Studierenden stellt die TFH sowohl Vollzeit- als auch berufsbegleitende Studienangebote zur Auswahl – in den Bereichen Geoingenieurwesen, Maschinenbau, Zukunftsenergien, Umwelt- und Energietechnik sowie Informationstechnologie.


