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Städtebaulicher Entwurf des Berliner Büros Léon Wohlhage Wernik Architekten für den Gesundheitscampus NRW

Gesundheitscampus NRW

Im Mai 2009 hat das Land Nordrhein-Westfalen die Weichen gestellt für die Errichtung des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen mit seiner Zentrale in Bochum.

Der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen soll die Akteure des Gesundheitssektors im Land vernetzen, ihre Kompetenzen zusammen bringen und strategisch weiter entwickeln. Er bietet die dazu notwendigen Plattformen und arbeitet institutionsübergreifend mit Partnern im ganzen Land zusammen. Der Gesundheitscampus verzahnt die Gesundheitspolitik mit Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie mit der Wirtschaft.

Durch zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den auf dem Campus beheimateten Einrichtungen ist der Gesundheitscampus für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft ein attraktiver Kristallisationspunkt.

Bislang sind bzw. werden folgende Einrichtungen auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen angesiedelt:

  • Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
    Eine der wesentlichen Aufgaben des Landeszentrums ist die Entwicklung des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen eines partnerschaftlichen Miteinanders wird von Bochum aus die weitere Verzahnung von Gesundheitspolitik mit Wissenschaft, Forschung und Lehre einerseits und Wirtschaftsförderung andererseits auf dem Gesundheitscampus mit Leben gefüllt.
    Das Landeszentrum berät und unterstützt die Landesregierung, die Behörden und Einrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Gemeinden und Gemeindeverbände in Fragen der Gesundheit, der Gesundheitspolitik, der Versorgungsstrukturentwicklung und der Gesundheitswirtschaft.
  • Hochschule für Gesundheit (hsg)
    Seit September 2010 bietet Deutschlands erste staatliche Hochschule für Gesundheitsfachberufe in Bochum u. a. Bachelor-Studiengänge für Ergotherapie, Hebammenwissenschaft, Logopädie, Pflege und Physiotherapie an.
  • Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (ZTG)
    Aufgabe des ZTG ist es, Telematiklösungen in der Gesundheitsversorgung zu entwickeln, sie einzuführen und zu verbreiten. Das ZTG ist eine Public Private Partnership (PPP) zwischen Informations- und Kommunikationstechnologie-Anbietern, Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens sowie Forschungsunternehmen.
  • Europäisches Protein Forschungszentrum (PURE)
    Das noch zu gründende PURE wird in Bochum spezifische, diagnostisch valide Proteinmarker entwickeln. Sein Entwicklungsfokus liegt auf Krebserkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.
  • Krebsregister NRW
    Das Krebsregister NRW ist eine Einrichtung zur zentralen Erfassung, Speicherung und Interpretation von Informationen zu Krebserkrankungen.
  • Elektronisches Beruferegister für Gesundheitsfachberufe (eGBR)
    Sobald in Deutschland die elektronische Gesundheitskarte eingeführt und eine Telematik-Infrastruktur aufgebaut wurde, wird das eGBR zuständig sein für die Herausgabe elektronischer Heilberufs und Berufsausweisen an sogenannte „sonstige Leistungserbringer im Gesundheitswesen“.
  • Clustermanagement Gesundheitswirtschaft NRW
    Das Clustermanagement Gesundheitswirtschaft NRW vernetzt die Akteure in den Regionen Aachen, Köln/Bonn, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Metropole Ruhr. Es treibt Themen wie Innovationen im Krankenhaus sowie Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge voran.
  • MedEcon Ruhr e.V.
    Der MedEcon Ruhr e.V. bietet auf dem Gesundheitscampus Management- und Beratungsdienstleistungen an und betreut die gesundheitswirtschaftlichen Netzwerke im Ruhrgebiet.

Die Bauarbeiten für die meisten der Einrichtungen werden voraussichtlich im Jahr 2013 beendet sein.