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		<title>Spatenstich – ein Stück Verbandsgeschichte</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 08:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit seinem 30. Jubiläum konnte der IFK letztes Jahr ein wichtiges Stück Verbandsgeschichte schreiben. Am 22. Februar folgte ein weiteres denkwürdiges Ereignis: Der IFK-Vorstand hat mit einem Spatenstich das Bauvorhaben des neuen „Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe“ des IFK am Gesundheitscampus NRW eingeleitet. Nach dem bereits bezogenen Neubau der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum, in dem jetzt das neue Landeszentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinem 30. Jubiläum konnte der IFK letztes Jahr ein wichtiges Stück Verbandsgeschichte schreiben. Am 22. Februar folgte ein weiteres denkwürdiges Ereignis: Der IFK-Vorstand hat mit einem Spatenstich das Bauvorhaben des neuen „Kompetenzzentrums für Gesundheitsberufe“ des IFK am Gesundheitscampus NRW eingeleitet.<br />
<div id="attachment_2949" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/spatenstich3.jpg"><img src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/spatenstich3-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" class="size-medium wp-image-2949" /></a><p class="wp-caption-text">IFK-Vorstandsmitglieder bei Baubeginn dabei: Rick de Vries, Ute Repschläger, Hartmut Schulz und Rosetraud Fähnrich  (v.li.n.re.). </p></div></p>
<p>Nach dem bereits bezogenen Neubau der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum, in dem jetzt das neue Landeszentrum Gesundheit untergebracht ist, beginnen damit die Bauarbeiten auf dem nächsten Grundstück des BioMedizinParks Bochum. Die Aktivitäten an den anderen beiden veräußerten Grundstücken werden ebenfalls ins Kürze beginnen. Johannes Peuling, Leiter medlands.RUHR, freut sich über die Standortentscheidung und die damit verbundene weitere Stärkung des Gesundheitsstandorts Bochum: &#8220;Hier zeigt sich deutlich, dass der BioMedizinPark Bochum in seiner Konzeption aufgeht. Mit den Bauarbeiten wird auch nach außen für jeden deutlich, dass wir hier Fahrt aufnehmen.&#8221;</p>
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		<title>Komfort-Beatmungsversorgung an der Klinik Blankenstein</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Patienten mit akutem und chronischem Atemversagen werden in der Klinik Blankenstein ab sofort noch effizienter als bisher behandelt. Dies macht die Inbetriebnahme eines hochmodernen non-invasiven Beatmungsgerätes auf der Intensivstation möglich. Mussten die Patienten mit nicht ausreichender Atmung bislang in einen künstlichen Schlaf versetzt und per Schlauch beatmet werden, besteht nun die Möglichkeit, bei bestimmten Lungenerkrankungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit akutem und chronischem Atemversagen werden in der Klinik Blankenstein ab sofort noch effizienter als bisher behandelt. Dies macht die Inbetriebnahme eines hochmodernen non-invasiven Beatmungsgerätes auf der Intensivstation möglich. Mussten die Patienten mit nicht ausreichender Atmung bislang in einen künstlichen Schlaf versetzt und per Schlauch beatmet werden, besteht nun die Möglichkeit, bei bestimmten Lungenerkrankungen, den Patienten mit der neuen non-invasiven „Komfort-Beatmungstechnik&#8221; zu helfen.<div id="attachment_2943" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/kath._klinikum_bochum_220212-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" class="size-medium wp-image-2943" /><p class="wp-caption-text">Visite bei einer Patientin mit noninvasiver Beatmung in der Klinik Blankenstein durch (v.l.n.r.) Intensivfachpfleger Stefan Wiebusch, Pflege-Abteilungsleiterin Erika Finkeldey und Anästhesie-Chefarzt Dr. Dirk Neveling.</p></div></p>
<p>Vom neuen, rund um die Uhr bereitstehenden Verfahren profitieren vor allem Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten. Vielen von ihnen bleiben nun die Versorgung mit einem in die Luftröhre eingesetzten Schlauch (Trachealtubus) und die damit verbundenen Beschwerden und Unannehmlichkeiten erspart. Anästhesie-Chefarzt Dr. Dirk Neveling ist von der schonenden Beatmung rundum überzeugt: „Vor allem aber wird auf diese Weise die Rate an beatmungsbedingten Lungenentzündungen gesenkt, die Dauer der Entwöhnung von der künstlichen Beatmung verkürzt und bei bestimmten Erkrankungen sogar die Dauer des Aufenthaltes auf der Intensivstation reduziert. Und schließlich bleiben unsere beatmeten Patienten immer ansprechbar und können auch selbst mit dem ärztlichen und Pflegepersonal kommunizieren. In der Klinik sparen wir dadurch kontinuierlich Kosten und können unser Personal noch intensiver einsetzen.&#8221; Um die Behandlungsmöglichkeiten mittels non-invasiver Beatmung noch weiter auszubauen, wurde auf der Intensivstation der Klinik Blankenstein ein weiteres, hochmodernes Beatmungsgerät angeschafft, mit dem jederzeit komplexe Beatmungen eingerichtet werden können. Die Klinik Blankenstein hat 25.000 Euro in diese HighTech-Beatmungstechnik investiert. Neben der modernen Medizintechnik gewährleisten speziell geschultes Intensivpflegepersonal, Ärzte und nicht zuletzt Physiotherapeuten effiziente, patientenorientierte Therapien.</p>
<p>Für Fragen dazu stehen Ihnen die Oberärztinnen Dr. Annegret Langkau (Innere Medizin) und Petra Sabel (Anästhesie) unter 02324 / 396-0 gern zur Verfügung.</p>
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		<title>Biobank: Der Mensch als Ganzes</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 16:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verbesserte Diagnose durch neue Software &#8211; Proteom-Center der RUB kooperiert mit IT-Unternehmen Mit einer neuen Biodatenbank in Richtung Zukunft: Das Medizinische Proteom-Center (MPC) der Ruhr-Universität Bochum sieht den Menschen in seiner Gesamtheit &#8211; von der einzelnen Zelle bis hin zum ganzen Organismus. Die Mitarbeiter des Instituts, das zu den führenden Einrichtungen im Bereich der personalisierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Verbesserte Diagnose durch neue Software &#8211; Proteom-Center der RUB kooperiert mit IT-Unternehmen </h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2936" src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/index.jpg" alt="" width="160" height="56" /><br />
Mit einer neuen Biodatenbank in Richtung Zukunft: Das Medizinische Proteom-Center (MPC) der Ruhr-Universität Bochum sieht den Menschen in seiner Gesamtheit &#8211; von der einzelnen Zelle bis hin zum ganzen Organismus. Die Mitarbeiter des Instituts, das zu den führenden Einrichtungen im Bereich der personalisierten Medizin gehört, analysieren und identifizieren Proteine. Auf diesem Weg gewinnen sie wichtige Erkenntnisse über die zellulären Veränderungen, die bei Erkrankungen auftreten. Bisher entstand dabei eine Datenflut, die zu groß war, um sie sinnvoll zu verwalten. Eine Wissensdatenbank namens CentraXX, auf die das MPC in einer Kooperation mit der Kairos GmbH jetzt Zugriff hat, löst das Problem.</p>
<h3>Bessere Diagnosen durch den Vergleich von Biomarkern</h3>
<p>Ziel ist es, die Gesamtheit aller Proteine des Gewebes einer Person zu einem festgelegten Zeitpunkt zu bestimmen. Diese Proteinmuster sollen als Biomarker den Vergleich von jungem und altem, gesundem und krankem Gewebe ermöglichen. Dadurch kann man Krankheitszustände besser erkennen und zielgerichteter Behandlungsmaßnahmen entwickeln. CentraXX soll den Umgang mit den so gewonnenen Informationen vereinfachen.<br />
&#8220;Damit wird die Biobank zur Wissensbasis. Erstmalig ist ein Bezug zwischen Patienten und deren krankheits- und personenspezifischen Parametern durch logisches Verknüpfen über die Wissensdatenbank möglich&#8221;, sagt Prof. Dr. Helmut E. Meyer, Leiter des MPC.</p>
<h3>Verbesserung von Koordination und Therapie</h3>
<p>Das IT-System erfüllt zwei verschiedene Aufgaben. Zum einen dient es der Koordination aller beteiligten Ärzte. Diese können alle Patientendaten an einer zentralen Stelle einpflegen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufrufen. Die Identitätsmerkmale des Betroffenen werden hierbei gegen Pseudonyme vertauscht. Darüber hinaus hilft das System bei der Entscheidung für die richtige therapeutische Maßnahme. Alle gespeicherten Informationen werden erfasst und liefern somit die nötige Wissensbasis. &#8220;Idealerweise wächst die Faktenbasis mit jeder untersuchten Probe an und führt zu einer sich stetig verbessernden Unterstützung bei der Therapieentscheidung&#8221;, erläutert Martin Zünkeler, Geschäftsführer der Kairos.</p>
<h3>Einsatz in zwei Projekten</h3>
<p>Durch die Zusammenarbeit mit dem MPC möchte man CentraXX weiterentwickeln und den Bedürfnissen der Wissenschaftler anpassen.<br />
Derzeit setzt das Institut die Datenbank bei zwei verschiedenen Projekten ein: PROFILE und ParkCHIP, beide finanziert vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung. PROFILE befasst sich mit akuten und chronischen Leberkrankungen, ParkCHIP hingegen dient der Entwicklung eines Testverfahrens für das Parkinson-Syndrom. Es geht darum eine bessere Früherkennung zu ermöglichen, Kosten im Gesundheitssektor zu senken und beispielsweise unnötige Transplantationen zu verhindern.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<p>PD Dr. Christian Stephan, Medizinisches Proteom-Center an der Ruhr-Universität Bochum, 0234/32-29288, <a href="mailto:christian.stephan@rub.de">christian.stephan@rub.de</a></p>
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		<title>Logopädie-Forschungssymposium</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, dem 3. März 2012, findet von 10 bis 16 Uhr an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum ein gemeinsames Forschungssymposium des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) und des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) statt. Das Symposium trägt den Titel „Evidenzbasierte Praxis und Forschung in der Logopädie/Sprachtherapie“. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 3. März 2012, findet von 10 bis 16 Uhr an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum ein gemeinsames Forschungssymposium des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie (dbl) und des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) statt. Das Symposium trägt den Titel „Evidenzbasierte Praxis und Forschung in der Logopädie/Sprachtherapie“. </p>
<p>Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Die Teilnahme ist nur nach verbindlicher Voranmeldung bei Kirsten Dommermuth (E-Mail: kirsten.dommermuth(at)hs-gesundheit.de) möglich.</p>
<p>Weitere Informationen zum Ablauf, zu den Vortragsthemen und Referentinnen und Referenten finden Sie im <a class="external" href="http://www.hs-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Redakteure/pdfs/Logopaedie/Programm_Symposium.pdf">Programm des Symposiums</a>. </p>
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		<title>Ergotherapeuten der hsg laden zum Expertenaustausch ein</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, dem 8. März 2012, von 10 bis 17 Uhr findet in der Hochschule für Gesundheit (hsg; Universitätsstr. 105, 44789 Bochum) und im Hörsaal der Agentur für Arbeit in Bochum ein Expertenaustausch zum Thema „Betätigungsorientierte und klientenzentrierte Praxis“ statt. Der hsg-Studiengang Ergotherapie lädt Studierende, hsg-Kooperationspartner, Wissenschaftler/-innen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Vertreter/-innen aus der Praxis, Medienvertreter/-innen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, dem 8. März 2012, von 10 bis 17 Uhr findet in der Hochschule für Gesundheit (hsg; Universitätsstr. 105, 44789 Bochum) und im Hörsaal der Agentur für Arbeit in Bochum ein Expertenaustausch zum Thema „Betätigungsorientierte und klientenzentrierte Praxis“ statt.</p>
<p>Der hsg-Studiengang Ergotherapie lädt Studierende, hsg-Kooperationspartner, Wissenschaftler/-innen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Vertreter/-innen aus der Praxis, Medienvertreter/-innen und weitere Interessierte ein, über den Alltag des Klienten und seine Probleme, die er bei der alltäglichen Betätigung in den Lebensbereichen der Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit hat, zu sprechen. Im Vordergrund des ergotherapeutischen Prozesses und damit beim Austausch am 8. März stehen die Lösungen der Probleme. In ihrem Impulsvortrag mit dem Titel „Wie Betätigung Bedeutung kreiert“ wird Frau Mieke le Granse aus den Niederlanden (Hochschule Heerlen) über die Betätigung als Kerndomäne der Ergotherapie referieren. Frau le Granse leitet den Studiengang Ergotherapie für deutsche Ergotherapeuten an der Hogeschool Zuyd in Heerlen. Weitere Gastreferenten werden unter anderem über „Ambulante Ergotherapie in Deutschland“, „Nutzen Praxismodelle den Praktikern?“ und „Jobcoaching“ informieren.</p>
<p>Weitere Informationen zum Programm <a class="external" href="http://www.hs-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Redakteure/pdfs/Vera_Evelt/PMs/PM2012/Flyer_Expertenaustausch_08_Maerz2012.pdf">finden Sie hier</a>.</p>
<p>Um Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung wird bis zum 24. Februar 2012 unter der E-Mail-Adresse Kirsten.Dommermuth(at)hs-gesundheit.de gebeten.</p>
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		<title>St. Josef-Hospital sucht Freiwillige für neue Schuppenflechte-Therapie</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Patienten aus der Region mit einem schwierigen Verlauf einer Schuppenflechte (Psoriasis) gibt es mittelfristig eine neue Perspektive: Für eine Therapiestudie unter ärztlicher Leitung mit neuen Medikamenten sucht die dermatologische Universitätsklinik am Bochumer St. Josef-Hospital ausschließlich Patienten ab 18 Jahren mit mittelgradig bis schwer ausgeprägter Schuppenflechte. Im Mittelpunkt der über einen Zeitraum von einem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Patienten aus der Region mit einem schwierigen Verlauf einer Schuppenflechte (Psoriasis) gibt es mittelfristig eine neue Perspektive: Für eine Therapiestudie unter ärztlicher Leitung mit neuen Medikamenten sucht die dermatologische Universitätsklinik am Bochumer St. Josef-Hospital ausschließlich Patienten ab 18 Jahren mit mittelgradig bis schwer ausgeprägter Schuppenflechte.<img src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/kath_klinimu_bo_160212-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" class="alignright size-medium wp-image-2925" /></p>
<p>Im Mittelpunkt der über einen Zeitraum von einem Jahr laufenden Forschungsarbeit steht die klinische Erprobung mehrerer neuer Medikamente zur Behandlung der Psoriasis vulgaris. Forschungsleiter Prof. Dr. Peter Altmeyer: „Wir erhoffen uns für viele unserer wirklich körperlich und psychisch stark leidenden Patienten eine deutliche Besserung der zum Teil schweren Hauterkrankung&#8221;.</p>
<p>Das Projekt ist Teil eines Studienpaketes zur Entwicklung neuer, moderner Medikamente bei der Psoriasis, den so genannten Biologicals. Dabei handelt es sich um Medikamente, die gezielt bestimmte Botenstoffe des Immunsystems beeinflussen. Interessierte melden sich unter der Rufnummer 0234 / 509-3437. Fahrtkosten werden bei Studieneinschluss erstattet. Die Klinik für Dermatologie am St. Josef-Hospital ist unter der Leitung von Direktor Prof. Dr. Peter Altmeyer seit 1985 bundesweit anerkanntes Schwerpunktzentrum für die Diagnose und Behandlung der Schuppenflechte. An dieser Klinik der Ruhr-Universität Bochum wurden zahlreiche Therapien begründet und entwickelt.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen. Rund 3 Prozent aller Mitteleuropäer sind betroffen. In Deutschland sind 1,6 Mio. Menschen erkrankt, in über 90 % der Fälle chronisch. Man unterscheidet die Typ-1-Psoriasis (erblich veranlagt und mit schwererem Verlauf) und die Typ-2-Psoriasis (ohne Vererbung, meist leichter Verlauf). Die häufigste Form ist die chronisch-stationäre Psoriasis, es gibt jedoch auch eine Psoriasis der Kopfhaut, der Hände und Füße, der Nägel, der großen Körperfalten, der Genitoanalregion und eine akute Form nach bakteriellen Infektionen mit tropfenförmiger Aussaat. In seltenen Fällen, z.B. bei Befall der gesamten Haut oder bei generalisierten pustulösen Formen kann die Erkrankung sogar lebensbedrohlich sein. In den letzten 10 Jahren wurden wegweisende neue Behandlungen erforscht. Eingeteilt werden sie in die pflegende Basistherapie (mit Harnstoff- oder Salicylsäure-Präparaten), lokale Behandlung (meist mit Glukokortikosteroiden oder Vitamin-D-Präparaten), Lichttherapie (UV mit Solebädern) und Systemtherapie (meist mit Fumarsäurestern). Bei ausbleibender Heilung oder starken Nebenwirkungen in der Standardtherapie stehen neuerdings Biologicals zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die bestimmte Entzündungsreaktionen auf Zytokinebene unterdrücken können.</p>
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		<title>Bochumer zeigen großes Interesse am ToT im Venenzentrum</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 500 Bürger aus Bochum und der Region besuchten den Tag der offenen Tür des Venenzentrums Bochum. Gut 200 davon ließen ihre Venen kostenlos messen, um deren Funktions- und Leistungsfähigkeit fachkompetent prüfen zu lassen. Zum Rahmenprogramm der von der AOK Nordwest und dem Bochumer Sanitätshaus Amberg (JosefCarrée) mitorganisierten Veranstaltung zählten Führungen, Fachvorträge, Beratungen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/VENENZENTRUM-TOT-2.jpg"><img src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/VENENZENTRUM-TOT-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignright size-medium wp-image-2893" /></a><br />
Mehr als 500 Bürger aus Bochum und der Region besuchten den Tag der offenen Tür des Venenzentrums Bochum. Gut 200 davon ließen ihre Venen kostenlos messen, um deren Funktions- und Leistungsfähigkeit fachkompetent prüfen zu lassen. Zum Rahmenprogramm der von der AOK Nordwest und dem Bochumer Sanitätshaus Amberg (JosefCarrée) mitorganisierten Veranstaltung zählten Führungen, Fachvorträge, Beratungen und eine Fragestunde. Viele Besucher zeigten sich erstaunt und angenehm überrascht darüber, dass entgegen landläufiger Meinung nicht jede Krampfader entfernt oder verödet werden muss. Die beiden Zentrumsleiter, Prof.  Dr. Markus Stücker (Dermatologie) und Prof. Dr. Achim Mumme (Gefäßchirurgie), brachten es auf den Punkt: „Im Laufe des Lebens können Bei- und Herz-Gefäße erkranken, die eine Bypass-Operation erforderlich machen. Dafür benötigen wir die Venen an der Oberfläche als Ersatzmaterial. Vor allem bei Risikopatienten, viele davon sind Raucher, Diabetiker oder Bluthochdruck-Patienten, sollte alles dafür getan werden, dass die große Stammvene erhalten bleibt. Dafür bieten wir zahlreiche bewährte, schonenende und venenerhaltende Therapien an.“ Die Fotos zeigen Venenzentrumsleiter Prof. Dr. Achim Mumme bei deiner OP-Demonstration und die Prof. Dr. Markus Stücker bei der Demonstration einer Ultraschalluntersuchung. Das Venenzentrum Bochum am St. Maria-Hilf-Krankenhaus steht für weitere Fragen gern unter der Rufnummer 0234 / 8792-0) gern zur Verfügung.</p>
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		<title>Hochschultour führte heute wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion an die hsg</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 16:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei einem Rundgang durch die Hochschule schauten sich die Gäste die Lehr- und Forschungsambulanz und verschiedene SkillsLabs an. Das sind spezielle Räume der hsg, in denen das praktische Ausprobieren von Behandlungen innerhalb der Hochschule möglich ist. Heutige als Mitglied der Delegation der Grünen an der hsg waren: Dr. Ruth Seidl (NRW-Landtagsabgeordnete und wissenschaftspolitische Sprecherin), Arif [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Rundgang durch die Hochschule schauten sich die Gäste die Lehr- und Forschungsambulanz und verschiedene SkillsLabs an. Das sind spezielle Räume der hsg, in denen das praktische Ausprobieren von Behandlungen innerhalb der Hochschule möglich ist. <div id="attachment_2887" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/DelegationamSimulator.jpg"><img src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/DelegationamSimulator-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-2887" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.: Arif Ünal, Maria Klein-Schmeink, Dr. Ruth Seidl, Prof. Dr. Anne Friedrichs und Markus Fecke (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Pflege der hsg) bei der Präsentation eines Patientensimulatoren im SkillsLab Pflege der hsg.</p></div></p>
<p>Heutige als Mitglied der Delegation der Grünen an der hsg waren: Dr. Ruth Seidl (NRW-Landtagsabgeordnete und wissenschaftspolitische Sprecherin), Arif Ünal (NRW-Landtagsabgeordneter und gesundheitspolitischer Sprecher), Maria Klein-Schmeink (Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Prävention und Patientenrechte), Michael Kersken (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Grünen Landtagsfraktion NRW), Astrid Platzmann-Scholten (Bürgermeisterin der Stadt Bochum und stellv. Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion) und Katharina Schubert-Loy (Leiterin der Geschäftsstelle der Grünen Ratsfraktion Bochum).</p>
<p>Auf dem Bild von links nach rechts zu sehen sind: Arif Ünal, Maria Klein-Schmeink, Dr. Ruth Seidl, Prof. Dr. Anne Friedrichs und Markus Fecke (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Pflege der hsg) bei der Präsentation eines Patientensimulatoren im SkillsLab Pflege der hsg. Das SkillsLab ist ein simulierter Versorgungsbereich, in dem Studierende mittels dieser modernen Patientensimulatoren pflegerische Alltagssituationen nachstellen und stressfrei einüben können.</p>
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		<title>Bochumer Lymphnetz lädt zum 1. Bochumer Lymphtag ein</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kliniken]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bochumer Lymphnetz, ein Qualitätszirkel aus engagierten Ärzten, Lymphtherapeuten und Kompressionsfachleuten aus Bochum und Umgebung, hat den 1. Bochumer Lymphtag am 3.März organisiert. <em class="more"><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/2012/bochumer-lymphnetz-laedt-zum-1-bochumer-lymphtag-ein/" rel="nofollow">mehr &#187;</a></em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Bochumer Lymphnetz, ein Qualitätszirkel aus engagierten Ärzten, Lymphtherapeuten und Kompressionsfachleuten aus Bochum und Umgebung, hat den 1. Bochumer Lymphtag organisiert. Dazu sind alle Interessierten am kommenden Samstag (3. März, 13.30 bis 15.00 Uhr) ins Hörsaalzentrum (Stadionring/Gudrunstr.) am St. Josef-Hospital eingeladen.</strong></p>
<p>Teilnehmer können sich zu allen wichtigen Themen aus erster Hand informieren: Im Mittelpunkt stehen Ursachen für geschwollene Beine (Ullrich Katz, Chefarzt Venenklinik am Ruhrpark), Entstauung aus osteopathischer Sicht (Rüdiger Römmer-Collmann, Physio- und Lymphtherapeut, Dipl.-Osteopath), Kompressionstherapie (Udo Zimmer, Handelsvertretung Phlebologie / Fa. Medi), Bewegungstherapie (Sabine Schmidt, Physio- und Lymphtherapeutin) und Behandlungsangebote im Bochumer Lymphnetz (Dr. Stefanie Reich-Schupke, Oberärztin im Venenzentrum der dermatologischen und gefäßchirurgischen Kliniken, Bochum). Das Rahmenprogramm bietet eine Ausstellung von anerkannten Herstellern von Medizintechnik und Medizinprodukten aus den Bereichen Kompressionstherapie, maschinelle Lymphdrainage und Wundtherapie. Der Vormittag ist mit Informationen für Ärzte, Sanitätshausmitarbeitern und Lymphtherapeuten ausgefüllt. Der Nachmittag richtet sich an Betroffene, Angehörige und andere Interessierte. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p>Das Lymphödem ist eine übermäßige Ansammlung einweißhaltiger Flüssigkeit im Gewebe. Es wird hervorgerufen durch den ungenügenden Transport lymphpflichtiger Lasten, ausgelöst durch z.B. eine angeborene schwäche der Lymphbahnen, eine Unterbrechung nach Operationen oder Krebserkrankungen oder ein Verkleben der Lymphbahnen nach wiederkehrenden Infektionen. Das Lymphödem kann in jedem Lebensalter bei Männern und Frauen auftreten.<br />
Bundesweit sind mindestens zwei Millionen Menschen betroffen. Die Diagnose eines Lymphödems verunsichert viele Patienten. Darüber hinaus kennen sich nur wenige  Ärzte mit diesem Krankheitsbild gut aus. Für betroffene Patienten ist es daher oft schwierig, zu wissen, welche Auswirkungen die Erkrankung auf den Alltag hat, welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten es gibt und was sie selbst für sich tun können.<div id="attachment_2882" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/MANUELLE-LYMPHDRAINAGE1-kl.jpg"><img src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/MANUELLE-LYMPHDRAINAGE1-kl-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2882" /></a><p class="wp-caption-text">Gut geschulte Hände sind das Kapital der manuellen Lymphdrainage. </p></div></p>
<h3>Was ist das Lymphnetz Bochum und was macht es?</h3>
<p>Um die Versorgung der Lymphpatienten in Bochum und der Region zu verbessern, gründete sich im Juni 2010 auf Initiative des Venenzentrums der dermatologischen und gefäßchirurgischen Kliniken der Ruhr-Universität Bochum ein Qualitätszirkel engagierten Ärzten, Lymphtherapeuten und Kompressionsfachleuten. Ziel ist es, Patienten mit einem Lymphödem nach bewährten und geprüften Leitlinien zu informieren und zu therapieren. In regelmäßigen Treffen tauschen sich die Teilnehmer am St. Maria-Hilf-Krankenhaus in Bochum-Gerthe über Optimierungen der Lymph-Diagnostik und -Therapien aus. Koordinatorin ist Dr. Stefanie Reich-Schupke, Oberärztin im Venenzentrum der dermatologischen und gefäßchirurgischen Kliniken. Das Lymphnetz steht weiteren Interessierten offen (Telefon: 0234 / 8792-377 u. E-Mail: <a class="external" href="mailto:info@lymphnetz-bochum.de">info@lymphnetz-bochum.de</a>.</p>
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		<title>Wie Übergewicht und gestörte Insulinwirkung zusammenhängen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 15:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homepage]]></category>
		<category><![CDATA[Kliniken]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Diabetes-Forscher des Bergmannsheil mit Karl-Oberdisse-Preis 2012 ausgezeichnet <em class="more"><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/2012/wie-uebergewicht-und-gestoerte-insulinwirkung-zusammenhaengen/" rel="nofollow">mehr &#187;</a></em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Diabetes-Forscher des Bergmannsheil mit Karl-Oberdisse-Preis 2012 ausgezeichnet</h3>
<p>Für seine Forschungsarbeiten zur Entstehung der gestörten Insulinwirkung bei Übergewicht und Typ-2-Diabetes-mellitus<br />
wurde Diplombiologie Jan Giebelstein, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medizinischen Klinik I des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil, mit dem Karl-Oberdisse-Preis 2012 ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde von der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie verliehen. In diesem Jahr ging er zu gleichen Teilen an Jan Giebelstein und Dr. Julia Szendroedi vom Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf.</p>
<h3>Übergewicht geht mit verändertem Proteinmuster einher</h3>
<p>Die Volkskrankheit Diabetes mellitus des Typs 2 wird im Wesentlichen durch eine Insulinresistenz verursacht. Hierbei bildet die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin, um den Blutzucker zu stabilisieren. Es wirkt aber an den Zielorganen wie zum Beispiel den Muskel- und Leberzellen nur sehr schwach. Auch bei Übergewicht, einem Risikofaktor für die Entwicklung des Diabetes mellitus Typ 2, kann bereits eine verminderte Insulinwirkung beobachtet werden. Die Mechanismen, die zu dieser Insulinresistenz führen, sind bislang nur unzureichend bekannt.</p>
<div id="attachment_2878" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/479.jpg"><img class="size-medium wp-image-2878" src="http://www.medlands-ruhr.de/de/files/2012/02/479-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jan Giebelstein - Bild: V. Daum / Bergmannsheil</p></div>
<p>In seiner Arbeit &#8220;The proteomic signature of insulin-resistant human skeletal muscle reveals decreased glycolytic and increased mitochondrial enzymes&#8221;, die in Kooperation mit dem Medizinischen Proteom Center der Ruhr-Universität Bochum und einer dänischen Arbeitsgruppe erstellt wurde, konnte Jan Giebelstein nachweisen, dass es im Skelettmuskel übergewichtiger Personen zu einer Verschiebung des Proteinmusters kommt. Charakterisiert wird dies unter anderem durch eine Zunahme zuckerspaltender Enzyme und eine Abnahme von Enzymen, die der Energiegewinnung dienen. Resultat könnte eine vermehrte Fettansammlung sein.</p>
<p>Die Ergebnisse dieser Untersuchung, die im April in der Zeitschrift &#8220;Diabetologia&#8221; veröffentlicht werden, könnten die Insulinresistenz als Folge einer Funktionsstörung der Mitochondrien erklären: Diese Zellbestandteile bzw. Organellen sind für die Energiegewinnung der Zelle notwendig. Weiterhin könnten diese Erkenntnisse dazu beitragen, in der Zukunft neue Medikamente zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln, die direkt an den Mechanismen der Insulinresistenz ansetzen und damit eine wesentliche Ursache der Krankheit behandeln.</p>
<h3>Preis würdigt beste Forschungsarbeiten in der Endokrinologie und Diabetologie</h3>
<p>Jan Giebelstein studierte Biologie in Bochum und fertigte seine Diplomarbeit am Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie an. Seit 2008 forscht er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Medizinischen Klinik I, Endokrinologie und Diabetologie, des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil der Ruhr-Universität Bochum am Thema &#8220;Pathologische Veränderungen der Transduktion und Umsetzung des Insulinsignals bei Adipositas und Typ2- Diabetes&#8221;. Der Karl-Oberdisse-Preis, der an Prof. Dr. Karl Oberdisse (1903-2002), einen der Pioniere der Endokrinologie und Diabetologie in Deutschland erinnert, wird jährlich für die beste klinische und experimentelle Arbeit auf dem Gebiet der Endokrinologie und Diabetologie verliehen. Gestiftet wird der Preis von der Firma Janssen Cilag GmbH, Neuss.</p>
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